Dipl.-Psych. Susanne Behling
Dr. med. Thomas Haag
Peter Liebermann
Wissenschaftlicher Beirat: Prof. Dr. med. Luise Reddemann

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„Fachberater für Psychotraumatologie DIPT"


Qualifikation

Die Beratung traumatisierter Menschen erfordert spezielle Kenntnisse und Kompetenzen. Als Qualifikationsstandard gilt derzeit die Zertifizierung
„Fachberater für Psychotraumatologie", wie sie vom Deutschen Institut für Psychotraumatologie (DIPT), Much/Köln, in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Fachverbänden entwickelt wurde.


Aufgaben und Tätigkeiten

„Fachberater für Psychotraumatologie" sind in der Versorgungskette für Traumatisierte in unterschiedlichen Einrichtungen, insbesondere in Beratungsstellen, tätig:

-  Häufig sind sie für Traumatisierte die ersten Ansprechpartner. Sie müssen mit dem Störungsbild der PTSD vertraut sein, das Vorliegen einer PTSD erkennen, die Schwere der aktuellen Symptomatik (z. B. Dissoziation) einschätzen und geeignete Schritte einleiten.

-  Zur Beratungstätigkeit gehören die Schaffung eines sicherheitsgebenden Beratungsrahmens,  die Information der Klienten über Trauma und Traumafolgen und die Vermittlung von Techniken und Fähigkeiten zur Selbstberuhigung und zum Selbstmanagement im Sinne eines stabilisierenden Vorgehens.

-  Berater geben Hilfestellung bezüglich juristischer und sozialrechtlicher Fragen und informieren über andere Formen der Unterstützung.

Eine über traumaspezifische Krisenintervention und Stabilisierung hinausgehende Traumabearbeitung sollte von geschulten Psychotherapeuten durchgeführt werden und gehört nicht zum Aufgabengebiet des „Fachberaters für Psychotraumatologie".



Das WIPT bietet ein vom Deutschen Institut für Psychotraumatologie (DIPT), Much/Köln  anerkanntes und zertifiziertes Ausbildungscurriculum
an.





Weitere Information zum WIPT-Curriculum und zum neuen Fachberaterkurs 2012 - 2014

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